Das Stromnetzgebiet der BVB umfasst die Blomberger Kernstadt. Die Ortsteile befinden sich im E.ON-Netzbereich. Die BVB bezieht ihren Strom nach bestmöglichen Einkaufspreisen und verteilt ihn im Kernstadtgebiet und seit Anfang 2009 auch in den Ortsteilen von Blomberg an die Kunden. Bis 1978 wurde der Strom niederspannungsseitig bezogen und es gab 3 Übergabestationen. 1978 erwarben die BVB das Mittelspannungsnetz von der E.ON Westfalen Weser AG und beziehen heute den benötigten Strom über eigene 30.000-Volt-Kabel aus dem E.ON Westfalen Weser-Umspannwerk an der Masper Straße.
1996/1997 wurde ein weiteres Mittelspannungskabel verlegt, welches wesentlich zur Versorgungssicherheit im Stadtgebiet beiträgt.
Die BVB hat ausserdem 3 Blockheizkraftwerke im Einsatz, in denen neben Wärme auch Strom produziert wird.
2008 wurde eine PV-Anlage auf dem Dach des Feuerwehrgebäudes errichtet. Weitere Anlagen sind in Planung.
Dass die Stadt 1911 durch den Steinheimer Ingenieur Wegesin für 160.000,-- Mark ein Gleichstrom-Dampfkraftwerk 220/110 V) planen und bauen ließ, dass am 31.12.1912 363 Zähler installiert waren.
Angeschlossen waren 40 Motoren, 2.922 Lampen, 144 Straßenlampen.
Die kWh kostete für Motoren 25 Pfg. und für Licht 45 Pfg. Verkauft wurden 1912 insgesamt 45.000 kWh bei rd. 3.500 Einwohnern.
Die Eigenversorgung wurde 1959 eingestellt. Bereits ab 1934 musste Strom von Wesertal zugekauft werden. Mit der Einstellung der Eigenerzeugung erfolgte auch die Umstellung von Gleichstrom auf Drehstrom.
